Doktorandin an der Fakult��t
Alina Mierswa
Zurzeit bin ich Doktorandin am Institut f��r Analysis und Numerik.
Mein Mathematikstudium habe ich ebenfalls an der OvGU absolviert, doch zuvor hatte ich ein Ingenieursstudium begonnen.
In der Mathematikvorlesung f��r Ingenieure wurden uns gelegentlich Einblicke hinter die Kulissen der blo��en Anwendung von Formeln und L��sungsstrategien gew��hrt.
Mir war schnell klar, dass ich genau davon mehr wollte:
Verstehen warum bestimmte Gesetzm����igkeiten gelten und wie man Zusammenh��nge aufzeigen kann, die durch beispielhafte Rechnungen mit Zahlen nicht ersichtlich sind.
So wechselte ich den Studiengang und fand im Mathematikstudium genau das, was ich mir erhofft hatte.
Viele der Herausforderungen, die einen in den ersten zwei bis vier Semestern erwarten, ��berwindet man durch Gruppenarbeit.
Es ist eine tolle Erfahrung, gemeinsam Probleme zu analysieren und sich, oft auch durch Irrtum, schrittweise einer L��sung zu n��hern.
So erlernt man schlie��lich die entscheidenden Kompetenzen, die es im Studium und auch dar��ber hinaus braucht.
Dabei habe ich mich nie gefragt, ob Mathematik eher M��nnersache ist.
Denn ��ber Erfolg oder Nichterfolg im Mathematikstudium entscheiden viele Dinge, aber sicher nicht das Geschlecht.
Man muss viel Zeit und Arbeit investieren, Durchhalteverm��gen zeigen und auch mal mit Frustrationen umgehen k��nnen, wenn man nicht auf Anhieb alles versteht.
Doch gerade das, sich Verst��ndnis erst erarbeiten zu m��ssen, macht die Zufriedenheit umso gr����er, ein Problem durchdrungen und gel��st zu haben.
So sind Mathematiker jeden Geschlechts vor der Mathematik gleich:
Wer hart arbeitet, dem schenkt sie viele spannende Erkenntnisse und Freude.
Die M��glichkeit, auf diese Weise Neues zu lernen und zu forschen, geh��rt neben einer angenehmen Atmosph��re und guten Betreuung auch zu den Gr��nden, aus denen ich mich f��r eine Promotion in Magdeburg entschieden habe.