Christine-Bessenrodt-Stipendien
Christine-Bessenrodt-Stipendium vom 04.11.26.
In diesem Jahr wurde das Christine-Bessenrodt-Stipendium an Frau Lea-Sophie Gaede vergeben.
Sie konnte die Auswahlkommission mit ihren ausgezeichneten schulischen Leistungen und ihrem außerschulischen Engagement überzeugen. Frau Gaede studiert Lehramt an allgemeinbildenden Schulen mit der Fächerkombination Mathematik und Deutsch. Das Stipendium richtet sich insbesondere an junge Frauen sowie an weitere Gruppen, die in der Mathematik bislang unterrepräsentiert sind. Ziel ist es, diese Gruppen zu stärken und sie auf ihrem Bildungs- und Berufsweg zu unterstützen. Die Namensgeberin des Stipendiums, Christine Bessenrodt, hatte von 1993 bis 2002 als erste und lange Zeit einzige Frau eine Mathematikprofessur an der Universität Magdeburg inne. Sie engagierte sich zeitlebens mit großem Einsatz für Gleichstellungsfragen.
Ihr Engagement ist bis heute von großer Bedeutung. Denn trotz vieler Fortschritte sind Frauen auf allen Karrierestufen der Mathematik weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Das Christine-Bessenrodt-Stipendium soll dazu beitragen, Chancengleichheit zu fördern und junge Menschen für die Mathematik zu begeistern.

(links Frau Lea-Sophie Gaede, rechts Prof. Dr. Anja Janßen, Prodekanin)
Christine-Bessenrodt-Stupendium vom 06.11.24
Fakultät für Mathematik der Uni Magdeburg hat die ersten beiden Christine-Bessenrodt-Stipendien übergeben.
Lina Mansfeld und Marissa Schwarz sind die ersten Christine-Bessenrodt-Stipendiatinnen der Magdeburger Mathematik. Die beiden jungen Frauen haben die Auswahlkommission mit ausgezeichneten schulischen Leistungen und weitergehendem außerschulischem Engagement überzeugt.
Das Stipendien-Angebot wurde im Frühjahr 2024 eingerichtet und richtet sich an junge Frauen, aber auch an andere Gruppen, die aktuell in der Mathematik in Magdeburg noch unterrepräsentiert sind.

(von links nach rechts): Prof. Dr.Hans-Christoph Grunau, Frau Kerstin Altenkirch, Gleichsellungsbeauftragte Dr.Gozel Judakova, zwei Stipendiatinnen: Lina Mansfeld und Marissa Schwarz, Herr Alexander Kaina, sowie Dr.Klaus Timmerscheidt, der Witwer von Christine Besserodt.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde haben die Studiendekanin der Fakultät, Frau Prof. Anja Janßen und die Gleichstellungsbeauftragte, Frau Dr. Gozel Judakova die Stipendienurkunde zusammen mit einer Biographie von Emmy Noether überreicht. Emmy Noether erhielt 1919 als erste Frau in Deutschland das Recht, Mathematik an einer Universität zu lehren.
An der Feierstunde hat auch Herr Dr. Klaus Timmerscheidt, der Witwer der Namensgeberin, teilgenommen. In sehr persönlichen Worten hat er die akademischen Stationen von Christine Bessenrodt Revue passieren lassen. Sie hatte von 1993 bis 2002 als erste und lange Zeit einzige Frau eine Mathematikprofessur an der Universität Magdeburg inne und hat sich Zeit ihres Lebens stark für Gleichstellungsfragen engagiert. Hier gibt es unverändert viel zu tun, denn auf allen Karrierestufen sind Frauen immer noch stark in der Minderheit.